Coronavirus: So schützen Sie sich vor einer Infektion!

Atemmasken sind kein sicherer Schutz vor einer Ansteckung

Atemmasken sind kein sicherer Schutz vor einer Ansteckung | Bild: © Adobe Stock / Jo Panuwat D

Seit Ende Januar ist es Gewissheit: Das Coronavirus ist in Deutschland angekommen, die ersten Fälle wurden in Bayern bestätigt. Wir wissen noch viel zu wenig über die gefährliche Viruserkrankung und die Panik ist groß. Während die Politiker und Fachleute überlegen, wie sie eine Ausbreitung eindämmen können, fragen sich viele Menschen vor allen Dingen, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann.

Atemmaske ist kein verlässlicher Schutz

Coronaviren sind sogenannte Atemwegsviren, die weltweit vorkommen. Bricht die Krankheit aus, sind die Symptome nur schwierig von denen einer Grippe oder Erkältung zu unterscheiden, denn Fieber, Husten und Halsschmerzen gehören zu den klassischen Begleiterscheinungen. Wer sich angesteckt hat, zeigt die ersten Symptome nach vier bis 14 Tagen. Die Tatsache, dass das Virus bereits vor Ausbruch weitergegeben werden kann, macht es so schwierig, sich vor einer Verbreitung der Krankheit zu schützen.

Ob die Apotheke um die Ecke oder große Online-Versandhäuser: Der Ansturm auf Produkte zum Infektionsschutz ist derzeit besonders groß. Atemmasken sind vielerorts ausverkauft, bei Desinfektionsmitteln bietet sich ein ähnliches Bild. Aber helfen diese Artikel wirklich, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen?

Während Desinfektionsmittel ein grundsätzlich guter Schutz vor Erkrankungen darstellt, bieten Atemmasken – darin scheint man sich unter Fachleuten einig zu sein – keinen verlässlichen Schutz! Um den Virus abzufangen, filtern sie nicht fein genug, die Moleküle der Viren sind zu klein. Außerdem hängt ihre Wirksamkeit stark davon ab, wie die Maske im Gesicht sitzt, ob sie konsequent getragen und regelmäßig gewechselt wird. Allerdings sind sie ein gutes Mittel, um sich vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen und den Träger daran zu erinnern, die Hände fern vom Gesicht zu halten.

Mit Luftreinigern gegen Viren

Um sich vor den Coronaviren zu schützen, haben sich die üblichen Hygienemaßnahmen bewährt: Hände waschen, Betroffene sollten Husten- und Niesattacken in der Armbeuge oder einem Taschentuch abfangen und Menschenansammlungen meiden, wo es geht. Doch das ist nicht immer möglich. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, Großraumbüros oder in der Universität – die Gefahr einer Ansteckung lauert überall.

Besonders bewährt haben sich in vor allen Dingen geschlossenen, schlecht zu lüftenden und von vielen Menschen genutzten Räumen sogenannte Luftreiniger. Diese filtern nicht nur schlechte Gerüche, sondern auch Schadstoffe, Pilzsporen und vor allem Bakterien und Viren aus der Luft. Hierbei kommen Aktivkohlefilter, Ionisierer oder sogenanten HEPA-Filter zum Einsatz.

Auch, wenn es zu einigen Todesfällen in Zusammenhang mit dem Coronavirus kam, gehen Fachleute bislang davon aus, dass die Sterblichkeitsrate deutlich niedriger ist, als angenommen. Denn die meisten Infizierten werden gar nicht registriert, gehen als Grippe- oder Erkältungspatient durch. Auch scheint der Virus sich weniger schnell zu verbreiten, als beispielsweise eine Erkältung oder Grippe und erst im intensiven Kontakt mit einem Betroffenen, kommt es zu einer Ansteckung.

 

Aber es muss auch kein bedrohlicher Virus sein, gegen den man mit einem Luftreiniger vorgeht. Auch die klassischen Erkältungs- und Grippeviren können mit so einem Luftreiniger aus der Luft gewaschen werden. Ob in den eigenen vier Wänden, einem Großraumbüro oder in gastronomischen Betrieben: Vorsichtsmaßnahmen und Prävention sollten oberstes Gebot sein.